Hybrid-Heizung bündelt unterschiedliche Wärmeerzeuger zu einem Gesamtsystem

Hybrid Heizanlage, hybrid heizen

Mit dem guten Geschmack ist es ganz einfach: Man nehme von allem nur das Beste.(Oscar Wilde)

Das Fundament jeder Hybrid-Heizung ist der Pufferschichtenspeicher. Hier speisen alle Erzeuger ihre Wärme an einen zentralen Punkt ein. Aus dem Speicher werden dann die Heizkörper, Fußbodenheizung, Wandheizung und die Warmwasserbereitung über den Heizkreislauf mit der nötigen Energie versorgt, um das Haus warm zu halten und Trinkwasser zu erwärmen, für ein angenehmes Dusch-und Badevergnügen.
Welche Wärmeerzeuger man in einer Hybrid-Heizung bündelt, ist prinzipiell nicht ausschlaggebend. Die Kombination einer Ölheizung mit einer Solarthermieanlage oder Wärmepumpe ist ebenso möglich wie die Zusammenlegung einer Gasbrennwertheizung mit einer Solaranlage und einem wassergeführten Kaminofen.
Grundsätzlich ist ein solcher Aufbau einer Heizungsanlage nichts Neues: früher sprach man bei einer solchen Kombination von einer bivalenten Heizung (zwei Wärmeerzeuger) oder einer tri- beziehungsweise multivalenten Heizung (drei oder mehrere Erzeuger), die man nun unter dem Begriff Hybrid-Heizung zusammenfasst.

Warum die Kombination verschiedener Heizungsysteme sinnvoll sein kann

Die Hybrid-Heizung ist vor allem dann eine interessante Option, wenn man möglichst unabhängig und versorgungsicher Wärme aus erneuerbaren oder fossilen Energien für die Heizung verwenden möchte.